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Letztes Update: 09/05/08
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» Home » Plastische Chirurgie » Botox

Botox®

Clostridium botulinum ist ein Bakterium, das als hochgiftiges Nervengift wirkt. In aufbereiteter und verdünnter Form kommt Botox in der Medizin zum Einsatz. Der Gebrauch von toxischen Substanzen ist in der Medizin nicht unüblich. Botox (Botulinumtoxin) wird für die Behandlung von Augenschielstellung, übermäßiges Schwitzen, Linderung von Spasmen und Schmerzen, Schiefhalssyndrom und weiteren Krankheiten eingesetzt. In der Forschung konzentriert man sich derzeit auf den Einsatz von Botulinumtoxin gegen Migräne.

Wirkungsweise

Botulinumtoxin unterbindet die Erregungsübertragung zwischen Nerven und Muskel. Dadurch wird die Kontraktionsfähigkeit des Muskels eingeschränkt, wodurch die Faltenbildung verringert oder verhindert wird.

Anwendung

In der ästhetischen Medizin wird Botox als temporär wirksames Mittel gegen mimische Falten eingesetzt. Botulinumtoxin eignet sich hervorragend, um gegen Falten im Stirnbereich, um die Augen und zwischen den Augenbrauen vorzugehen. Komplizierter ist die Behandlung des Bereiches um den Mund; deswegen wird eine Behandlung dieser Zone üblicherweise nicht empfohlen. Botulinumtoxin wird in kleinsten Mengen intramuskulär in die Problemzonen injiziert. Die Behandlung erfolgt ambulant und ist schmerzfrei.

Risiken

Falsche Dosierung kann zu asymmetrischen oder unnatürlichen Gesichtszügen führen und Augenlider abgeschlafft erscheinen lassen. Diese Erscheinungen sind jedoch nur temporär. Als temporäre Nebenwirkungen können auch Schluckbeschwerden, Sehbeeinträchtigungen und Müdigkeit eintreten. Einige Patienten berichten über eine Linderung von Kopfschmerzen nach einer Botoxbehandlung. Etwa 5% aller Patienten sind gegen die Wirkung von Botulinumtoxin resistent; eine Behandlung weist daher keinerlei Wirkung auf.

Perspektiven

Das Resultat der Botulinumtoxinbehandlung stellt sich nach etwa fünf bis sieben Tagen ein. Die Wirkung von Botulinumtoxin hält nach der ersten Behandlung etwa vier bis fünf Monate an. Folgebehandlungen erreichen eine Wirksamkeit von etwa sechs Monaten und mehr. Etwa 5 bis 20% der Patienten können eine Resistenz gegen Botulinumtoxin entwickeln und daher auf die Behandlung nicht mehr ansprechen.

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