Künstliche Gelenke – Total Joint Replacement
Total Joint Replacement (TJR) ist ein chirurgisches Verfahren, bei dem degenerierte oder geschädigte Teile eines Gelenks durch ein künstliches Implantat ersetzt werden. Bei einem arthritischen Knie werden zum Beispiel die beschädigten Knochenenden und Knorpel durch Metall- und Plastikoberflächen ersetzt, um die Kniefunktion wieder herzustellen und Beweglichkeit zu gewährleisten.
Während der Behandlung einer arthritischen Hüfte wird der beschädigte Gelenkskopf (das obere Ende des Oberschenkelknochens) durch einen Metallgelenkskopf mit Schaft ersetzt und die beschädigte Gelenkspfanne im Becken durch eine Prothese aus Plastik ersetzt.
Obwohl Hüft- und Kniegelenksprothesen die häufigsten Prozeduren sind (ca. 200.000 Gelenksoperationen in Deutschland pro Jahr), führen die Chirurgen der Vejthani TJR-Klinik ähnliche Prozeduren auch an Knöchel-, Schulter-, Ellbogen- und Fingergelenken durch. Das Team der Vejthani TJR-Klinik zählt zu den besten orthopädischen Chirurgen in Thailand. Alleine Dr. Chumroonkiat hat bislang mehr als 1100 erfolgreiche Operationen durchgeführt. Dabei legen die Ärzte nicht nur großen Wert auf die Operation selbst, sondern auch auf die Genesung und Rehabilitation, um die bestmögliche Beweglichkeit Ihres Gelenks sicherzustellen.
Behandlungen:
Die Operationen können mittels computergestützter Methode (CAS), minimal-invasiver Methode (MIS) oder konventioneller Methode durchgeführt werden.
Computergestützte Chirurgie (Computer Assisted Surgery)
Die Basis der CAS-Technologie bildet ein infrarot- und magnetgestütztes Navigationssystem, das dem Chirurgen die exakte Position des optimalen Eingriffspunktes und der Implantierung der Prothese anzeigt. Die praktische Erfahrung mit CAS-Systemen, die nicht nur in der orthopädischen Chirurgie eingesetzt werden, zeigt, dass damit ein hoher Grad an Sicherheit und Präzision erreicht werden kann. Zudem verringert sich die Strahlenbelastung des Patienten, da intraoperatives Röntgen somit der Vergangenheit angehört. Eine detaillierte Darstellung computergestützter Operationstechnik finden Sie im Bereich Wissen - die Technik wird anhand einer Kniegelenksoperation erläutert, die grundsätzlichen Fakten gelten aber auch etwa für CAS-Hüftgelenksplastik.
Minimal-invasive Chirurgie (Minimal Invasive Surgery)
Knie- und Hüftgelenksoperationen nach konventioneller Methode befürfen üblicherweise eines relativ grossen Einschnittes (bis zu 20cm). Mittels mininal-invasiver Operationstechnik (MIS) kann die Größe der Operationswunde deutlich reduziert werden. Dadurch ergeben sich für den Patienten unter anderem folgende Vorteile:
- geringerer Blutverlust während der OP
- minimale Narbenbildung
- weniger post-operative Schmerzen als bei konventioneller Methode
- schnellerer Heilungs- und Rehabilitationsprozess als bei konventioneller Methode
Mehr über CAS und MIS erfahren Sie anhand der Artikel über CAS-Kniegelenksplastik und einseitige Kniegelenksplastik, deren zentrale Aussagen durchaus auf andere chirurgische Eingriffe der Orthopädie übertragbar sind.
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