Eigenfettunterspritzung – Lipofilling
Eine relativ simple, risikoarme und beliebte Prozedur der Plastischen Chirurgie ist die Eigenfettunterspritzung oder Lipofilling. Zur Anwendung kommt eine Eigenfettunterspritzung, wenn Haut an bestimmten Körperstellen gestrafft und von tiefen Falten befreit werden soll. Aber auch, um ausgewählten Regionen ein größeres Volumen zu verleihen oder eingefallene Bereiche nach einer Fettabsaugung auszugleichen. Lippen, Nasolabialfalte und Gesäß sind die am häufigsten behandelten Zonen.
Risiken
Ein Lipofilling ist relativ risikoarm. Infektionen können durch die Einnahme von Antibiotika kontrolliert werden und gelegentlich kommt es zur Bildung von Blutergüssen, die allerdings durch die Camouflage-Technik – eine spezielle Schminktechnik zur Abdeckung von Hautanomalien - fast unsichtbar gemacht werden können. Eine allfällige akute oder chronische Hautentzündung an der zu behandelnden Stelle muss zuerst abheilen.
Technik
Fettgewebe unter der Haut abgesaugt, gereinigt, mit Glukose versetzt, zentrifugiert und durch spezielle Kanülen in die zu behandelnden Regionen eingespritzt. Zur Entnahme des Fettgewebes eignen sich etwa Hüften, Bauch, Gesäß oder Oberschenkel. Der Spezialist wird das eingebrachte Eigenfett bis zu 20% überdosieren, da der Körper einen Teil davon nach einiger Zeit wieder abbaut. Wird eine größere Region, wie zb. das Gesäß, behandelt so können uU. mehrere Behandlungen erforderlich weden, wobei üblicherweise das Transplantationsfett bei der ersten Behandlung entnommen und für weitere Behandlungen aufbewahrt wird. Die Wartezeit zwischen den Behandlungen beträgt etwa vier bis sechs Wochen.
Narkose
Sowohl bei der Absaugung des Transplantationsgewebes als auch bei der Re-implantierung kommt lokale Anästhesie zum Einsatz.
Spitalsaufenthalt
Lipofilling wird ambulant durchgeführt – das Spital kann am Tag des Eingriffs verlassen werden.
Heilungsprozess
Rötung, Schwellungen und Blutergüsse verschwinden bereits ein paar Tage nach der Behandlung. Camouflage-Technik hilft diese Probleme zu überdecken. Kalte Kompressen unterstützen in den ersten Tagen den Heilungsprozess.
Ergebnis – Perspektiven
Da es sich beim Transplantat um körpereigenes Gewebe handelt, ist die Gefahr einer Abstoßung oder allergischen Reaktion des Metabolismus nicht vorhanden. Das Ergebnis ist in den meisten Fällen – und im Gegensatz zu künstlichen Füllmaterialien – dauerhaft, tritt allerdings erst nach einigen Wochen ein.
Preise
»Lippe »Nasolabialfalte »Gesäß
»10 Tipps für eine erfolgreiche und sichere Behandlung in Thailand
|