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Letztes Update: 09/05/08
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» Home » Plastische Chirurgie » Stirnlifting

Stirnlifting - Forehead Lift

Ein Stirnlifting dient dazu, der Partie oberhalb der Augenbrauen einen jüngeren und frischeren Look zu verleihen. Der Eingriff korrigiert schlappe Brauen und reduziert die horizontalen Linien und Furchen, die üblicherweise mit einem zornigen, traurigen oder müden Gesichtsausdruck verbunden werden.

Welche Gründe sprechen für ein Stirnlifting?

Gängig sind Stirnliftings bei Männer und Frauen im Alter von 40 bis 60 Jahren, um die sichtbaren Alterserscheinungen zu minimieren. Ein Stirnlifting ist allerdings für Personen fast aller Altersgruppen, welche ausgeprägte Stirnfalten durch Stress oder Muskelaktivität entwickelt haben, eine empfehlenswerte Behandlung. Auch ererbte vertikale Falten lassen sich damit bestens behandeln.

Risiken

Verletzung der Gesichtsnerven, Narbenbildung, Haarverlust entlang der Narbe, Infektionen und Blutungen sind Risiken, die mit einem Gesichtslifting verbunden sind.

Vorbereitung

Der Arzt untersucht die Kondition des Patienten insbesondere auf Beschwerden, die während oder nach der Operation Komplikationen verursachen könnten. Dazu zählen in erster Linie (nicht ausschliesslich) Bluthochdruck, Blutgerinnung oder die Tendenz zu ausgeprägter Narbenbildung. Während der Untersuchung müssen Sie dem Arzt über bisherige Operationen, Allergien, Medikamenten- oder Vitamineinahme Bescheid geben und ob Sie Raucherin sind. Insbesondere Medikamente, die die Blutgerinnung beeinflussen (etwa Aspirin) müssen dem Arzt unbedingt genannt werden.

Die Operation

Klassische Methode: Der Chirurg führt einen kopfhöhrerförmigen Einschnitt durch, der etwa in Ohrenhöhe beginnt und über den Stirnansatz zu der anderen Seite des Kopfes führt. Da der Schnitt hinter dem Haaransatz geführt wird, wird die Narbe nicht sichtbar sein. Die Stirnhaut wird angehoben, um das unterliegende Gewebe zu entfernen und den Stirnmuskel zu heben oder zu senken. Bei Bedarf können auch die Brauen geliftet werden und die überschüssige Haut an der Einschnittslinie gestutzt, um eine glattere Haut und jugendliches Aussehen zu erreichen. Die Einschnittslinie wird mit Nähten oder Klammern geschlossen. Im Irritationen zu vermeiden, wird das Haar gewaschen. Mullbinden und ein leichter Verband schützen die Naht.

Endoskopische Methode: Der Chirurg bringt drei bis fünf kurze Einschnitte an der Kopfhaut an. Jeder misst weniger als 2,5cm Länge. In einen Einschnitt führt der Chirurg ein Endoskop ein, dass ihm eine klare Sicht des unter der Haut liegenden Muskels und Gewebe ermöglicht. Durch einen anderen Einschnitt führt der Chirurg ein weiteres Instrument ein, mit dem er die Stirnhaut hebt und Muskel sowie Gewebe neu positioniert, um ein geschmeidigeres Aussehen zu schaffen. Nach Abschluß dieser Prozedur werden die Einschnitte mit Nähten oder Klammern verschlossen und das Haar gewaschen. Mullbinden und ein leichter Verband schützen die Nähte.

Narkose

Normalerweise kommt bei einem Stirnlifting lokale Betäubung in Verbindung mit Beruhigungsmitteln zum Einsatz.

Dauer des Eingriffs

Der Eingriff dauert etwa zwei Stunden.

Spitalsaufenthalt

Das Krankenhaus kann üblicherweise bereits am Tag der OP verlassen werden.

Post-operative Pflege

Um den Einschnitt kann für einige Zeit ein Taubheitsgefühl entstehen. Nach der OP sollte der Kopf für ein paar Tage hoch gelagert werden. Auch an den Wangen und um die Augen können Schwellungen auftreten, die jedoch nach etwa einer Woche abheilen. Mit zunehmender Heilungsdauer wandelt sich das Taubheitsgefühl in Juckreiz. Dieser Reiz kann bis zu sechs Monaten bestehen. Sollte ein Verband angelegt worden sein, so wird dieser nach einem oder zwei Tagen abgenommen. Innerhalb von zwei Wochen sollten die Nähte bzw. Klammern gezogen werden. Um den Einschnitt kann Haarverlust oder Ausdünnung auftreten. Innerhalb von ein paar Wochen bis Monaten stellt sich der normale Haarwuchs wieder ein. Dauernder Haarverlust ist selten.

Heilungsprozess

Nach etwa zwei Tagen können Sie bereits normal duschen und Ihr Haar waschen. Die meisten Patienten nehmen ihre Arbeit nach etwa 10 Tagen bis zwei Wochen nach der OP wieder auf. Körperliche Aktivitäten, die den Blutdruck erhöhen sollten für mehrere Wochen unterlassen werden. Längere Zeit in direktem Sonnenlicht und Hitze zu verbringen, sollte für mehrere Monate vermieden werden. Die meisten sichtbaren Anzeichen der Operation werden in ca. drei Wochen verschwunden sein.

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